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Interviews

Interview mit dem Engelsfürsten Metatron

Myriel hatte sich in Metatrons Büro auf seinem Sessel niedergelassen und sich eine Lesebrille aufgesetzt. Sie ordnete die Zettel mit den Fragen und wartete auf ihr Opfer des Tages.

Es waren laute Schritte zu vernehmen als eine Tür geöffnet wurde. Leises Gemurmel drang aus dem Gang dahinter in das Büro. Neben einem lauten Grummeln und einem Brummen hörte man auch ein schlurfendes Geräusch. Ein ausgewachsener Eisbär schlenderte durch die Tür und lief nun auf den Sessel zu der Myriel gegenüber stand.

"Gru? DICH wollte ich eigentlich nicht hier haben! Wo hast du denn ein Hundchen gelassen?" fragte sie den Eisbären und sah ihn verdutzt an. DAMIT hatte sie nicht gerechnet! Sie wollte Metatron zur Rede stellen und nicht seinen Eisbären.

Gru machte einen Umweg und tapste zu Myriel um sich von ihr streicheln zu lassen, er liebte es wenn dieser Zuckersüße Engel ihn streichelte und liebkoste. Mit einmal waren aus dem Gang wieder Schritte zu hören.

Myriel streichelte den Eisbären und wartete ob das eigentliche Opfer nicht DOCH noch auftauchen würde. Metatron war immer für eine Überraschung gut.

Gru brummte zufrieden und lies sich kurz vor ihr niedersinken um ihr eine Tatze auf die Beine zu legen.

Mit rauschenden Roben und schnellem Schritt trat Metatron nun ein. "Myriel, meine Liebe. Verzeih meine Verspätung aber wie ich sehe bist du in bester Gesellschaft." Er zwinkerte kurz Gru zu, der gerade dabei war mit seiner Tatze Myriels Kleid etwas nach oben zu schieben. " Die letzte Tee Lieferung war leider falsch, wer möchte bitte schon Lakritztee trinken? Das muss eine grausame Erfindung der Menschen sein." Er ließ sich in den Sessel plumpsen um darauf hin mit einem gebieterischen Blick Gru anzusehen der daraufhin sofort zu seinen Füßen eilte und sich dort Niederließ.

Myriel sah Gru nach. *Verräter* dachte sie, grinste jedoch dabei. Nun konnte sie also beginnen und ihre erste Frage war ganz anders als man glauben mochte. Sie erinnerte sich an das Interview welches Metatron vor ein paar Tagen führte...

"Erste Frage... WER war diese Frau in deinem Büro?" knurrte sie und sah ihn mit funkelten Augen an.

Metatron sah sie etwas beleidigt an:"Meine Liebe, wo ist mein Tee?" Er schaute sich im Raum um erblickte jedoch keine Kanne oder Tasse. Seine Nerven lagen fast blank, falsche Bestellungen regten ihn immer zu sehr auf. Etwas genervt antwortete er jedoch: " Ich sollte jemanden interviewen, nur ein paar kleine Fragen. Du weißt doch ich habe komische Hobbys."

"Deine Hobbys beschränken sich meist nicht nur auf bequatschen" sagte sie säuerlich klatschte in die Hände und hereingerannt kam ein Schaf welches eine Kanne Tee trug. Auf dem Rücken balancierte es eine Tasse und kam vor Metatron zu stehen. "Sie hat doch sicher nettere Komplimente bekommen als ich?"

"Niemals würde ich nettere Komplimente an eine andere richten außer an dich." Er nahm sich die Tasse und roch genüsslich an dem Tee und sank ein wenig Tiefer in den Sessel. Gru Hob nun auch den Kopf und sah ein wenig traurig zu seinem Meister auf. "Keine Kekse????" dachte Gru enttäuscht. Etwas beleidigt legte er sich wieder nieder. "Du bist mein Ein und alles, wer sonst bringt mir immer diesen vorzüglichen Tee?" sagte Metatron honigsüß.

Das Schaf guckte kurz zu den beiden Engeln. Es bekam nicht die geringste Aufmerksamkeit. Gut Es schlich zu Gru ran und stupste ihn an. "Willst du Kekse kaufen?"

Myriel war noch nicht GANZ überzeugt, beschloss jedoch das richtige Interview zu beginnen.

"Metatron... Wie kam es dazu dass du Fürst der Engel wurdest?"

Metatron sah Myriel nun nachdenklich an. "Das war schon immer so vorhergesehen. Ich meine, ohne mich wäre die Stadt immer noch ein Chaos, außerdem brauchtet ihr einen starken und mächtigen anführer."

Gru jaulte nun und Stupste Metatrons Arm an der darauf hin sämtlichen Tee verschüttete. Mit dem unschuldigsten Blick und gleichzeitig größten Eisbäraugen der Welt, schaute er nun seinen Meister an und sannte ihm Gedanklich ein Bild von Keksen. Etwas erzürnt über den verschütteten Tee griff er in die Robe und nahm ein paar Münzen heraus. "Wie viel?" schaute er das Schaaf an.

Myriel hätte beinahe gelacht als sie das dealende Schaf sah. Das Schaf jedoch begann mit den Hufen eine Zahl auf den Boden zu zeichnen. 1 Packung Kekse= eine Goldmünze.

Myriel kicherte. Sie liebte dieses Schaf. "Was war das erste, an das du gedacht hast, als du die Zerstörte Stadt gesehen hast?"

"Von Geburt an beginnt das Erlebnis, wenn wir uns zur Sonne drehen, es gibt mehr zu Sehen als man je sehen kann. Mehr zu tun, so viel mehr zu verstehen. Das Leben hier ist ein wunder, alles neu, alles endlos und weit. Und die Sonne zieht leis, ihren Goldenen Kreis, für Groß und Klein in die Ewigkeit." Metatron verzog das Gesicht als er diesen Preis sah: " GRU! Du spinnst wohl, .....1 Goldmünze für eine Packung Engelsrolle?......." Er hielt dem Schaf eine Münze hin gab Gru einen tritt. "Wehe das sind nicht die besten Kekse deines Lebens." Zufrieden sannte er ein Bild an Myriel wie sie und Gru in einem Berg voller Kekse lagen und schaute sie freudig an.

"Was denkst du, wie der Krieg für die Engel verlaufen wird?" stellte sie weiter ihre Fragen und sah dabei ihr mehr als zufriedenes Schaf an. Myriel wusste, das das Schaf den guten Metatron über den Tisch gezogen hatte aber sie setzte ihn darüber nicht weiter in Kenntnis. Myriel musste über das Bild lachen, welches sie bekam und streichelte den Eisbären. "Lass es dir Schmecken Gru"

Gru schmatze Metatron zufrieden entgegen dieser jedoch sah nun säuerlich seine Roben an. " Der Krieg, oh je. Wir werden uns sicher großartig schlagen. Ich habe noch einiges in petto. Dies wird aber nur möglich sein, wenn wir alle zusammenhalten.  Es kommt nicht nur auf uns an sondern auch auf unsere Wiedersacher."Wie ein kleines Häufchen Elend sah er nun Myriel an die Gru zufrieden anlächelte. *Snüf* "Mein Tee...."

Myriel nahm geschickt die Teekanne, beugte sich über den Tisch und schenkte Metatron eine neue Tasse Tee ein. Ohne Tee war er ja zu nichts zu gebrauchen wie sie wusste. "Glaubst du, die Dämonen schaffen es jemals in unsere Stadt einzufallen?"

"Oh, um die Wahrheit zu sagen, ich glaube das sie es bereits sind. Spione sind nicht so einfach zu finden wie man glaubt. Ich bete eigentlich dafür, das die Stadt dieses mal verschont bleibt und die nötigen schlachten außerhalb unserer Hallen stattfindet."

Metatron strahlte über das ganze Gesicht als Myriel ihm den Tee einschank. Der Duft stieg ihm in die Nase und lies seine Sinne Tanzen. Eine seiner größten Schwächen.

Gru kam nun auf seinen Meister zu und legte ihn einen Keks auf den Schoß, ein Versuch es wieder gut zu machen. Erwartungsvoll hielt er seinen Kopf für einen Streichler hin.

Metatron nahm jedoch nur den Keks und ließ sein Haustier unbeachtet.

Myriels linke Augenbraue zuckte. "Willst du damit sagen du glaubst dass ich einen Engel nicht von einem Dämon unterscheiden kann?" sagte sie leise, jedoch unverkennbar zornig. Er konnte doch nicht ernsthaft glauben, an ihr käme ein Dämon vorbei! Grummelnd ging sie zu Gru um ihn zu streicheln. Das Schaf derweil erfrechte sich, sich auf den Bürostuhl zu setzen.

"Meine Liebe," er biss von dem Keks ab und nahm einen Schluck Tee, "iff glaube an diff und deine fähifgkeiten." Er schluckte:" Du würdest jeden Dämonen in meiner Nähe ausfindig machen. Nicht umsonst hast nur du die Erlaubnis dich in der gesamten Stadt aufzuhalten." Gru brummte nun wieder zufrieden, er mochte Myriel von allen Untergebenen seines Meisters am liebsten. Er schmiegte sich an sich und sannte ein Gefühl von Dankbarkeit an sie.

Myriel wollte sich gerade wieder setzen, als sie das Schaf entdeckte. "Sag mal Mira... Spinnst du?" fragte sie verdutzt und sah dann zu Metatron: "Da sitzt ein Schaf auf meinem Platz" Myriel wirkte leicht hilflos. Sie fuchtelte mit den Armen und wollte das Metatron das Schaf da wegnahm. "Der Offizielle Teil ist übrigens vorüber und nun... WELCHE KOMPLIMENTE HAST DU DIESER VAMPIRIN GEMACHT?"

Metatron sah etwas verwirrt drein. Was sollte er mit dem Wucherschaaf machen. "Gru." sagte er in einem Gebieterischen Ton, woraufhin sich sein Haustier aufbäumte und endlich seine Chance sah. Er stellte sich auf die Hinterbeine und Brüllte das Schaaf bedrohlich an. Metatron seufzte. "Muss man hier alles selber machen?" Er stand auf und nahm das Schaaf auf um es dann Gru vorzuwerfen. "Schaaf magst du doch, oder Gru?"

Das Schaf sah Gru drohend an. "Denk dran wer dir deine Kekse verkauft. Ohne Schaf keine Kekse."

"Metatron... Verfütterst du da gerade mein Schaf?" kurz nachdem MYriel das gesagt hatte fiel ihr noch etwas ein. "Und du hast meine Frage noch nicht beantwortet!"

Er ging nun mit großen Schritten auf sie zu:"Ja ich verfüttere dein Schaaf und ja ich habe sie noch nicht beantwortet." Er blickte ihr nun tief in die Augen. "Wie könnte ich einer anderen Frau jemals Komplimente machen, wo ich dich doch in Vollkommenheit bei mir habe." Er legte die Arme um Myriel und drückte sie fest an sich. " Ein Vampir könnte niemals deinen Platz einnehmen mein Zuckerpüppchen." Er gab ihr einen Kuss auf die Stirn.

Gru der nun das Schaaf ansah und sich jedweilige Vorstellung von Lammfilet mit Knödeln und Rotkraut verkneifen musste, hatte eigentlich nichts gegen das Schaaf, aber das was sein Meister da treibt.... ohne weiter auf das Schaaf zu achten, trampelte er über es hinweg und versuchte sich zwischen Metatron und Myriel zu quetschen.

Myriel war fürs erste wieder zufrieden. "Würde ich auch meinen" grummelte sie, war jedoch überrascht als sich etwas fettes, haariges einmischte.

Das Schaf derweil lag geplättet am Boden. Gru würde definitiv KEINE Kekse mehr von ihm bekommen! Betreten lag es am Boden

"Dein Schaaf ist platt von Grus Sprachgewalt!" kicherte Metatron, der Gru über den Kopf tätschelte.

"Ich glaube Gru hat soeben seinen besten Keksdealer verloren"

Auch sie täschelte Gru leicht und half dann ihrem Schaf wieder auf die Hufe."Ich würde das Interview für beendet erklären."

" Wenn dem so ist, Gru du solltest dich an Myriel wenden wenn du neue Kekse haben möchtest." Er lächelte und schritt nun an den dreien vorbei. " Aber für den Moment hast du genug genascht. Gru!" rief Metatron bestimmend, woraufhin der Eisbär mit der halbleeren Kekspackung hinter seinem Meister hinterher dackelt. Er sannte noch ein Bild an das Schaaf und Myriel : "Danke für die Kekse". Metatron öffnete die Tür:"Myriel es erfüllte mich mit Freude dich heute wieder sehen zu dürfen, ich hoffe wir dinieren morgen Abend wieder zusammen."

"Natürlich, wie immer."

Er zwinkerte ihr zu und Ließ ihr die Tür offen "Nach euch, meine Liebe."

Myriel ging nach draußen. Das Interview konnte sie auch später noch der Zeitung bringen.

Gru folgte Seinem Meister der nun hinter Myriel den Raum verließ um ihr unverfroren auf ihr wunderschönes Engelsgemächt zu blicken.

4.1.11 02:25


Interview mit Luca Soen, stärkste Magierin der Vampire

Metatron räuspert sich und stellt das Diktiergerät auf den Tisch. "Darf ich dir noch einen Tee anbieten, meine Liebe?"

 

"Ich trinke nicht wirklich Tee, danke" antwortet Luca und beobachtet ihren Gegenüber

 

"Oh, was ein Jammer, dabei würde dein bezauberndes Antlitz durch Tee nur noch verschönert werden. Sonst noch etwas was ich dir geben kann bevor wir zu dem Leidigen Teil der Arbeit kommen?"

 

Luca fühlte sich etwas im falschen Film. Warum sie für eine Zeitung interviewt werden sollte war ihr ohnehin nicht klar. "Nein danke, ich würde das ganze gerne noch vor Morgengrauen hinter mich bringen."

 

"Och, nicht so in Eile meine Liebe. Hier drängt nichts, die Vorhänge sind schließlich nicht nur zur Deko vorhanden." Metatron Lächelte Luca mit seinen Strahlenden Zähnen an. Sein Perlweißlächeln war ihm beim Interviewen schon oft hilfreich. Und er freute sich eine so hübsche Frau gegenüber zu haben. Er kicherte: "Sicher keinen Tee"

 

Lucas linke Augenbraue zuckte verräterisch. Womit hatte sie das verdient? "Mag schon sein das die Vorhänge kein Licht durchlassen, aber ich kann auch nicht ewig wach bleiben. Ich würde Euch daher bitte anzufangen. Und nein danke, ich bevorzuge andere Getränke"

 

Etwas enttäuscht blickte Metatron nun seinen Fragebogen an, seufzte Leise und sprach nun etwas gelangweilt: "Luca Soen, hier und heute heiße ich dich gerne willkommen in meinem bescheidenen Büro! Heute habe ich die Ehre dich zu Interviewen und jedes kleine Geheimnis zu erfragen, fühlst du dich bereit? "

 

Luca wusste nicht ob sie Angst haben sollte. Jedes kleine Geheimniss? Hoffentlich doch nicht jedes! "Ja, ich fühle mich bereit"

 

Metatron Lachte laut als er ihren etwas verängstigten Blick durchschaute. "Luca Soen, hier nun deine erste Frage:

Bist du Single?"

 

*Will das Federvieh mich verarschen?* dachte Luca und sah den Engel entgeistert an. Zuerst wusste sie nicht wirklich was sie antworten sollte. "Ich....bin verheiratet..." atwortete sie, wobei sie verschwieg das ihr Mann verschwunden war.

 

Die Tatsache das Luca etwas zögerlich antwortete ließ Metatron nur auf eines Schließen : *Sie steht auf Affären!!!!!!!!*

Er grinste bei der Vorstellung das.....!!

"Luca, ich werde dir nun einzelne Wörter nennen und du sagst einfach was dir dazu einfällt, ok?"

 

Das kurze Schweigen ihres Gegenübers machte sie erneut misstrauisch. Er dachte doch an irgendetwas das mit diesem Interview gar nichts zu tun hatte! "Ok, ich warte."

 

 "Ok hier dein erstes Wort: Famile

 

Hier musste Luca nicht wirklich lange überlegen. "Meine Tochter Ruscha" antwortete sie ohne zu zögern. Es war alles was sie noch an Familie hatte. Ihr Mann wurde von den Werwölfen entführt und mit jedem Tag schwand die Möglichkeit das er je wiederkehren würde.

 

 "Nana, nicht weinen. Können wir weiter?" Ohne eine Antwort abzuwarten setzte er schon zum neuen Wort an:" Vampir !"

 

*Weinen? Von was träumt der sonst noch?* Langsam wurde dieser Kerl Luca unheimlich. "Vampir? Was soll mir da bitte einfallen? Ich BIN ein Vampir, ich lebe in einer Stadt VOLL mit Vampiren... Aber wenn du ein Stichwort haben willst: Unsterblichkeit und ewige Schönheit"

 

"In der Tat, das mit der Schönheit, da kann ich dir nicht wiedersprechen. Auf zu neuen Taten: Hobbys."

 

Luca seufzte. Sie hätte auch gleich zu einem Psychologen gehen können. Hm... was fiel ihr zu Hobbys ein? Menschen töten? Werwölfe jagen? Sie war sich nicht sicher. "Ich würde sagen... Werwölfe jagen"

 

 "Ok, dann hab ich noch ein letztes Wort: FETISCH"

 

 Langsam hatte Luca die Nase voll. Was genau wollte dieser Kerl eigentlich erreichen? "Keinen" antwortete sie deshalb und sah ihn mit stechendem Blick an.

 

 "Ach Luca, das ist das was wir bei so einer hübschen Frau alle wissen wollten." Er schluckte kurz, der Vampir war nicht gerade erfreut über seine Privatfragen er musste wohl oder übel langsam zu den richtigen Fragen kommen. "Luca, nun einmal Spaß beiseite. Die jüngsten Ereignisse lassen alle in Furcht und Schrecken leben. Wie kommen du und deine kleine Tochter damit klar?"

 

Luca war froh das er endlich zur Sache kam. "Nun, ich bereite mich auf einen Kampf vor. Wie viele andere habe ich auch schon lange Zeit damit gerechnet. Es überrascht nicht. Ruscha versuche ich so gut wie möglich von dem ganzen fernzuhalten. Ich will ihr nicht ihre Kindheit nehmen indem ich sie zur sehr in den Krieg hineinziehe. Im Schloss der Vampire ist sie sicher."

 

Er räusperte sich, da es ihm schwer viel sich zusammenzureißen. Sein Beschützerinstinkt wollte die hübsche Vampirin bei sich haben um auf sie zu Achte, er würde schon einen geeigneten Käfig für das Kind finden. "Und wie siehst du das mit eurer Anführerin, glaubst du sie wird euch im Krieg gut zu Schlacht geleiten?"

 

"Kana? Ich glaube sie ist durchaus in der Lage uns durch diesen Krieg zu führen und uns die Schlachten gewinnen zu lassen. Sie weiß was sie tut und sie scheint gute Gründe zu haben, welche ihr wohl die Position verschafft haben, die sie nun hat. Denn es ist ja nicht wirklich einsam für einen...gebissenen Vampir so weit nach oben zu kommen wenn einem der Wille dazu fehlen würde." sagte sie und zögerte bei dem Wort gebissen etwas. Sie als Reinblüterin konnte sich nicht vorstellen was das für ein Gefühl war erst ine inen Vampir VERWANDELT zu werden.

 

Metatron hob leicht die Füße als er den Gedanklichen Schwall einer Schleimspur auf diese zukommen sah. Er musste stark schlucken als ihm ein Schwall des Gebäcks wieder in den Hals stieg. "Luca, du scheinst neben einer verantwortungsbewussten Mutter auch noch eine Patriotische Vampirin zu sein. Wenn du dem Propheten einmal Persönlich gegenüberstehen würdest, was wäre die Erste Frage die du ihm stellen würdest?"

 

"Auf welche Weise er sterben will" antwortete Luca säuerlich. Sie würde diesem A.... doch nicht noch lange irgendwelche Fragen stellen, WENN sie ihm schon mal gegenüberstand!

 

"Du hast drei Waffen zur Auswahl: Dolch, Katana, Löffel. Was wählst du?"

 

"Katana. Etwas, dessen Klinge eine Pistolenkugel durchschneiden kann, wird wohl auch für andere Sachen gut sein"

 

 Etwas enttäuscht blickte Metatron seinen Teelöffel in der Hand an. Er hätte ihn gerne in der Hand Lucas gesehen das würde sie noch Attraktiver machen. " Luca, wenn deine geliebte Tochter jemals in einen goldenen Käfig gesperrt werden würde...Wie sauer wärest du auf einer Skala von 1 - 10.?"

 

Luca sah ihn abschätzen an. "Von 1-10? Ich würde sagen 11." antwortete Luca. Sollte das jemals irgendwer wagen, sie würde ihn in seine Einzelteile zerreißen.

 

Metatron lachte kurz auf. "Nur gut das dies keiner plant!" Er schaute unschuldig in eine Ecke des Raumes. "Kann deine Tochter eigentlich gut singen?"

 

Luca wurde sofort wieder Misstrauisch. Dem Engel würde sie einen derartigen Plan sofort zutrauen. Seine nächste Frage machte sie wieder stutzig. "Ich habe sie nie singen gehört."

 

Er schaute Luca musternd an: " Wer so bezaubernd wie du ist, muss genauso bezaubernd singen können. Deine Stimme ist für mich wie die einer wunderschönen Vogels." Er kicherte als er sich vorstellte wie Luca mit ihm in seinem Karaoke Keller sang."

Ok hier nun meine Letzte Frage: " Was kostet 1€ bei Mc'es?"

 

"Kleiner Gartensalat, Hamburger, Cheesburger, ne Kleine Coke......"

 

Metatron sprang mit einmal auf. Mit einer dunklen Stimme sagte er: "DU HAST DEN MC SUNDAY VERGESSEN!"

 

Luca wurde so klein das sie unterm Teppich hätte Radfahren können. "An die Apfeltasche hast du mich aber auch nicht erinnert!"

 

Mit einem gepeinigten Blick lehnte er sich dramatisch an eine Säule. "Wie konnte mir das nur passieren. Und deine Telefonnummer?"

 

"Ich besitze kein Telefon." sagte sie und sah ihn an. Hatte der Kerl schon wieder vergessen das sie verheiratet war?

 

Herzzereißend ließ er sich zu Boden fallen. Metatron warf seine Gesicht in die Hände und schluchzte: "Kein Telefon?.... Und wie ruft dich dann dein Mann an?"

"Wie sagt er dir dann alle halbe Stunde das er dich lieb?"

 

Luca wollte dem Engel nicht wirklich auf die Nase binden, das ihr Mann verschwunden war. Aus diesem Grund zeigte sie auf ein kleines zerzaustes Vieh auf ihrer Schulter. "Wir Vampire haben Fledermausboten, das funktioniert genau so gut"

 

 Sein Schluchzen ließ nach. Er Richtete sich nun auf und schritt auf Luca zu, ergriff ihre Hand und schaute ihr Tief in die Augen. "Wo wir schon über Essen reden, darf ich dich doch sicher noch zum Essen einladen. Ich habe gerade eine wunderbare Werwolfskeule ins Lager bekommen."

 

"Nein danke, ich habe heute schon zu Abend gegessen."

Die Fledermaus schielte zu Metatron. Ihr schien nicht zu gefallen was er da tat. Sofort lies sie sich auf seine Hand fallen und biss ihn.

 

Metatron jaulte auf und schüttelte seine Hand. " T . T.... waaaaarumm?"

 

Luca zupfte die Fledermaus von seiner Hand und streichelte sie sanft. "Sie mag es nicht wenn mich jemand anfasst. Mein Mann hat sie gut abgerichtet."

 

"Ich bin ein Liebevoller.... Engel. "

 

Plötzlich und ohne Vorwarnung rauschte Ruscha ins Zimmer und konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Dies hatte zur Folge das sie in Metatron reinrannte. Luca sah das Schauspiel belustigt an und war sich sicher, dass sie schnellstens verschwinden sollte. "Nun, wenn Ihr keine weiteren fragen habt, werde ich mich wohl zurückziehen. Wie man sieht verlangt meine Tochter nach Aufmerksamkeit"

 

Etwas wirsch krallte sich Metatron am kleinen Kaffee Tisch fest um seine müden Knochen wieder aufzustellen. "Das macht doch nichts. Gru ist auch immer so stürmisch, nächstes mal sollte ich ihn mitbringen. Dann könnten die beiden miteinander spielen

 

 Luca: Ruscha sah ihn an. "Wer oder was ist ein Gru?" Luca seufzte. Das hatte ihr noch gefehlt. "Abmarsch Ruscha"

 

Metatron schaute Ruscha lächelnd an: "Mein treuster Freund, ein Eisbär. Luca, ich danke euch für das Interview, vielleicht lässt sich ihre kleine Nachteule auch einmal ein paar Fragen stellen?"

 

"Ein Eisbär? Wooooooow." meinte Ruscha mit leuchtenden Augen. "Mama ich will hier unbedingt nochmal her!"

 

In diesem Moment betrat Myriel den Raum.Sie sollte ein Interview mit Metatron führen. Von der Anwesenheit einer hübschen Vampirin war sie nicht wirklich begeistert. Wütend sah sie Abwechselnd zwischen den beiden hin und her. Luca wusste das nun der IDEALE Zeitpunkt war zu verschwinden.

 

Metatron verneigte sich vor den beiden und blickte daraufhin zu Myriel:"Würdest du wohl unseren Gästen den Ausgang zeigen, meine Liebe?"

 

"Ich danke euch beiden und wünsche euch eine gute Heimreise, auf bald"

 

Luca: Luca war froh verschwinden zu können. "Danke. Und ich hoffe das Interview hat etwas gebracht. Auf Wiedersehen."

 

Myriels Blick ruhte auf Metatron und schien in töten zu wollen. "Dir geb ich noch Ausgang..." murmelte sie in der himmlischen Sprache und brachte Luca und Ruscha zur Tür

 

Metatron lachte laut auf als ihn Myriels Blick traf."Vielen Dank meine Liebe"

2.1.11 00:59





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